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Fasten macht glücklich

Dies ergab eine Studie des Neurobiologen und Stressforschers Prof. Dr. Gerald Hüther von der Universität Göttingen. Demnach sinkt während des Fastens der Blutspiegel des Stresshormons Cortisol um bis zu 50%.

Andererseits steigt etwa ab dem dritten Fastentag der Serotonin-Spiegel im Gehirn, wodurch sich die Stimmung hebt. Serotonin ist eine wichtige Überträgersubstanz (Neurotransmitter) im Gehirn. Es steuert beim Menschen u.a. den Gemütszustand, Schlafrhythmus, Sexualtrieb und die Temperatur im Körper.

Bei einem Teil der Übergewichtigen ist der Serotonin-Spiegel erniedrigt (überdurchschnittlich häufig bei Betroffenen mit Heißhungerattacken oder zumindest ständigem Hunger). Hier kann das Heilfasten Teil eines medizinischen Handlungskonzeptes beim Abnehmen sein. Grundsätzlich führt regelmäßiges Fasten jedoch nur in Verbindung mit einer schrittweisen Änderung des Lebensstils zu einer langfristigen Gewichtsreduktion.

Auch bei vielen sogenannten "psychosomatischen Störungen" findet man immer wieder auffällige Werte für bestimmte Hormone und Neurotransmitter. Bei depressiven Verstimmungen und Schlafstörungen sind es die erniedrigten Serotoninspiegel, beim Burn Out-Syndrom manchmal zusätzlich das erhöhte Cortisol. Alle diese Symptome zählen zu den Indikationen für das Fasten.