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TENS

TENS ist eine Abkürzung und steht für Transcutane Elektrische Nervenstimulation.

Dieses Verfahren dient der elektrischen "Schmerzlos-Machung", im Fachjorgan auch Elektro-Analgesie (= Schmerzreduzierung) genannt. Durch regelmäßige und dauerhafte TENS-Anwendungen produziert der menschliche Körper Stoffe im Zentralnervensystem, die die oft unerträglichen Schmerzen der Betroffenen spürbar dämpfen - und das ohne nennenswerte Nebenwirkungen.

Klingt nach Zauberei - doch in Wirklichkeit ist es unser eigener Körper, der den Schmerz beseitigt. Dabei wird unserem Körper durch das TENS-Therapiegerät lediglich in Form von Reizstrom ein Gegenreiz abverlangt. Dies funktioniert nach dem einfachen Schema "Reiz" ->"Antwort", wobei "Reiz" = Strom und "Antwort" = Ausschüttung von körpereigenen Schmerzhemmstoffen und Schmerzblockade bedeutet.

Eine Anwendung dauert ca. 20 Minuten, darf aber bis zu Stunden ausgeweitet werden. Die Intensität kann man am Gerät selbst regulieren, sie reicht von einem angenehmen Kribbeln bis hinauf zur Schmerzgrenze. Am erfolgreichsten und häufigsten wird die TENS-Therapie bei folgenden Beschwerden angewandt:

- Muskelschmerzen
- Rückenschmerzen
- Spannungskopfschmerzen
- Strumpf- und Phantomschmerzen
- Schmerzen in Zusammenhang mit Krebserkrankungen und Durchblutungsstörungen
- akuten Schmerzen (etwa im Bereich der Halswirbelsäule)
- nach Unfällen und Verletzungen mit Blutergüssen

Im Gefolge der TENS-Stimulation werden verstärkt Endorphine, Bradykinin, Serotonin, Histamin (alles körpereigene Schmerzmittel) ausgeschüttet, die sich zu einem Hormon-Cocktail vermengen. Dadurch kommt es oft auch zu einer sehr entspannten Körperempfindung. Zugleich wird die Schmerzübertragung durch die Nervenfasern gehemmt und die Durchblutung wird lokal angeregt. Das Gute dabei: Der Anwender spürt über die einfach bzw. mehrfach selbstklebenden Elektroden lediglich ein angenehmes, entspannendes Kribbeln. Als schmerztherapeutisches Mittel anerkannt ist die TENS-Methode seit 1982. Nach ärztlicher Anleitung können Patienten mit wiederkehrenden oder chronischen Schmerzen die handlichen Geräte zur Selbstbehandlung einsetzen. In vielen Fällen werden die Kosten hierfür auch von den Krankenkassen übernommen.

Die Geräte in Minigröße sind problemlos in der Anwendung und können überallhin mitgenommen werden. Sie lassen sich ebenso einfach bedienen wie Mobiltelefone. In puncto Nebenwirkungen ist bisher nur eine gelegentliche Reizung der Haut im Bereich der Elektroden bekannt. Menschen, die einen Herzschrittmacher tragen, dürfen diese Therapieform allerdings nicht anwenden.