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Tumormarker

Tumormarker sind Stoffe, die bei einzelnen Krebserkrankungen vermehrt im Blut nachgewiesen werden können.

Das Problem besteht darin, daß einerseits nicht bei jedem Krebspatienten der betreffende Marker erhöht ist (er kann also falsch-negativ sein), andererseits auch bei einer kleinen Zahl gesunder Menschen erhöhte Werte vorkommen (falsch-positiver Befund).

Tumormarker sind deshalb vor allem im Rahmen der Tumornachsorge wichtig (wenn ein erhöhter Marker nach einer erfolgreichen Behandlung zurückgeht, ist ein Wiederansteigen in der Regel ein sensibles Zeichen für ein Wiederaufflackern der Erkrankung).

Im Rahmen der Krebsfrüherkennung haben die Tumormarker aus den obengenannten Gründen nur eine eingeschränkte Aussagekraft.

Eine Ausnahme stellt der PSA-Wert dar, ein Tumormarker für das Prostata-Karzinom. Ein hoher Wert und vor allem ein plötzlicher Anstieg von jahrelang gleichgebliebenen Werten, sind ein relativ sicheres Zeichen für einen Prostatakrebs. Seit Jahren gibt es Bestrebungen diesen - von allen Fachleuten empfohlenen - Parameter in das normale Vorsorgeprogramm der gesetzlichen Krankenversi-cherungen aufzunehmen. Dies ist bisher allein aus Kostengründen nicht erfolgt.

Ansonsten gibt es für Männer und Frauen unterschiedliche Zusammenstellungen von Tumormarkern, die mit den häufigfsten Krebsarten in Verbindung gebracht werden. Die Bestimmungen sind auf unseren Krebsfrüherkennungsbögen unter dem Stichwort "Tumormarker-Screening" zu finden.