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Tryptophan

 

Tryptophan ist ein natürliches Schlafmittel. Es entspannt und fördert den Schlaf. Denn aus Tryptophan bildet der Körper Serotonin, das Hormon der inneren Ruhe, der Ausgeglichenheit, des Glücks. Fühlen Sie sich hingegen müde, antriebslos, lustlos, depressiv ? Dann mangelt es eben an diesem Glücksbotenstoff im Gehirn. Wer im Stress ist, unter Angstzuständen oder Schlaflosigkeit leidet oder wer mit dem Rauchen aufhören will, sollte auf eine Extraportion Tryptophan achten. Serotonin im Spalt vertreibt übrigens auch den Hunger. Bei Mangel drohen Depressionen bis hin zu Psychosen.

Damit Tryptophan die Blut-Hirnschranke passieren kann, braucht es Helfer, denn viele Aminosäuren konkurrieren um den Eintritt. Ein solcher Helfer ist das Insulinn. Es schickt alle Aminosäuren außer dem Tryptophan in die Muskelzellen und so hat Tryptophan freie Fahrt.

Praktisch umgesetzt könnte das heißen: Eiweiß und Früchte. Morgens ein Eiweißshake und 30 Minuten später einen Obstsalat und Ihr Serotonin steigt. Sie brauchen also Eiweiß für Tryptophan und Kohlenhydrate für Insulin. Das wußte Oma schon, als sie für einen glücklichen Schlaf Milch und Honig ans Bett brachte.

Aus dem Eiweißbaustein Tryptophan baut sich der Körper auch sein Melatonin. Und zwar dann, wenn es dunkel wird. Das Hormon Melatonin, das sie Zirbeldrüse produziert sobald wir die Augen schließen, läßt uns seelig schlummern. Und hievt als Schlafpille Piloten und Stewardessen über den Jetlag. Wer gut schläft bleibt jung, deswegen gilt Melatonin als Anti-Aging-Hormon. Aber Melatonin fängt auch die schädlichen freien Radikale ab und wirkt diesbezüglich sogar stärker als Vitamin C oder E.

Gute Quellen für Tryptophan sind Thunfisch, Geflügel, Milchprodukte, Datteln oder Bananen.

Labor:

Normalbereich

34-90 µmol/l

Optimalbereich

>60 µmol/l

(Optimalbereich im Sinne der orthomolekularen Medizin!)